Herzlich Willkommen auf der Homepage des Helferkreis im Flüchtlingshaus Reichenau i.M.

Im Flüchtlingshaus Reichenau leben seit Anfang Juli 2014 Menschen aus Syrien, dem Irak, aus Afghanistan und aus Somalia. 

 

Jeder dieser Menschen hat furchtbare Monate, meist sogar Jahre der Flucht hinter sich. Jeder von ihnen ist schwer traumatisiert. Und jeder versucht bei uns eine neue Heimat zu finden.

Erfreulicherweise wurden unsere Asylwerber in Reichenau sehr freundlich aufgenommen. Die

Hilfsbereitschaft ist enorm. Unter der sachkundigen Führung der Hausleiterin Manuela Gassner

(Caritas) hat sich ein Helferkreis gebildet, der Frau Gassner in allen notwendigen Belangen

unterstützt, von dem Beschaffen der Kleidung, diversen Transporten, bis hin zu dem so unglaublich wichtigen Deutschunterricht. Dieser Helferkreis wurde weder von der Pfarre, noch

von der Gemeinde ins Leben gerufen, wird aber von beiden Seiten tatkräftig unterstützt.

 

Um die vielen Hilfsangebote von Seiten der Bevölkerung besser organisieren zu können, gibt es mehrere Kontaktmöglichkeiten: Erste Ansprechperson ist natürlich Frau Gassner. Darüber hinaus stellt die Pfarre eine Ecke des Schaukastens beim Pfarrheim für regelmäßige Infos zur Verfügung.

 

Es gibt auch eine Facebookseite „Flüchtlingshaus Reichenau i.M.

Auf all diesen Wegen können Spendenwillige erfragen, was gerade gebraucht wird. Wir bitten, Spenden (egal ob Kleidung, Lebensmittel oder andere Dinge) nicht einfach vor der Tür abzustellen, da dies zu Missverständnissen führen kann.

 

Im Reichenau Kaufhaus Mayr gibt es die Möglichkeit, bestimmte (auf einer Liste angeführte) Artikel für unsere Flüchtlinge mit einzukaufen und in einer Kiste zu deponieren. (Danke Heidi und Ernst Mayr, dass ihr uns das ermöglicht!)

 

 

Es lässt sich sagen, dass die erste Einschätzung völlig richtig war: Ein Ort wie

Reichenau verträgt ein Prozent Asylwerber. Und wer sie kennengelernt hat weiß, dass sie auch für uns eine Bereicherung sind.

 

Für den Helferkreis, C.S.

 

 

 

P.S: Eine Beobachtung, die häufig an uns herangetragen wird, möchte ich hier noch zurecht

rücken, nämlich: „Die haben eh alle ein modernes Handy, so schlecht kann es ihnen also nicht

gehen.“ Es stimmt, jeder der Erwachsenen hat ein Handy. Sehr modern sind sie nicht, meist sind es Wertkartentelefone älterer Bauart. Wie wichtig diese sind, kann jeder begreifen, der sich nur eine Sekunde lang vorstellt, wie es sein muss, wenn man in einem fremden Land gelandet ist und noch Angehörige in einem Kriegsgebiet hat. Oder Angehörige, die auf der Flucht in anderen Ländern oder anderen Teilen Österreichs gelandet sind. Da verzichtet man gerne auf eine Mahlzeit, um mit ihnen telefonieren zu können.

Mail:

fluechtlingshaus.reichenau@gmail.com

Adresse:

FH Reichenau

Unterer Markt 61

4204 Reichenau i.M.